Bewertung von Unterrichtsprojekten
„Handlungskompetenz wird verstanden als die Bereitschaft und Befähigung des Einzelnen, sich in beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Situationen sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu verhalten. Handlungskompetenz entfaltet sich in den Dimensionen von Fachkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz.“ (KMK, Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehrplänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. 23. September 2011. S. 15
Projektbasiertes Lernen fördert die Handlungskompetenz und vermittelt Sinnhaftigkeit sowie die nötigen Freiräume zur Mitgestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Dieser Paradigmenwechsel hat tiefgreifende Konsequenzen für die schulische Leistungsbewertung. Wenn kompetenzorientierte Curricula auf den Erwerb von Handlungsfähigkeit, statt nur auf Wissensvermittlung fokussieren, braucht es neue Instrumente und Verfahren zur Bewertung der Lernergebnisse. Genau darum geht es auf dieser Themenseite.
